Heutzutage braucht man doch keine Bewerbungsfotos mehr ... oder?
... denn seitdem es das AGG (Allgemeines Gleichstellungsgesetz) gibt, kann kein Arbeitgeber mehr die Zusendung eines Fotos verlangen. Daß es dennoch gerne gesehen oder sogar stillschweigend erwartet wird, kann man an Formulierungen wie "wir freuen uns über die Zusendung eines Lichtbildes" erkennen. Die Zeit der Pflichtbilder im Paßfotostil neigt sich allerdings dem Ende zu. Wer wird denn schon freiwillig ein mittelmäßiges Foto auf seine Bewerbung kleben, wenn das den Gesamteindruck verschlechterter? Wer möchte sich im Ernst um einen hochdotierten Job bewerben mit einem Foto das nach Budgetmangel aussieht? Sinn macht hier nur die Verwendung wirklich guter Fotos! Bewerbung ist auch ganz wörtlich "Werbung" für die eigene Person. Es ist also nicht verkehrt, Bewerbungsfotos unter ähnlichen Aspekten zu beurteilen, wie die Bilder der TV- und Printwerbung, die uns täglich umgibt. Auf Bewerbungsfotos sollen Menschen zu sehen sein, die sympathisch und souverän wirken, gelassen, teamfähig, ihrer Aufgabe in jeder Situation gewachsen, sicher im Auftreten und dabei vollkommen unverkrampft, natürlich und sie selbst sind. So einfach ist das!
Jetzt besteht die Kunst nur noch darin, das richtige Maß an werblichem Einschlag zu finden. Zuviel Hochglanz wirkt selbstverliebt, zuwenig interesselos. Wir haben die Erkenntnisse aus jahrelanger fotografischer Praxis und dem Feedback unserer Kunden und Kooperationspartner im Bereich der Personalberater zu der folgenden - subjektiven - Zusammenstellung der wichtigsten Aspekte von Bewerbungsfotos verarbeitet:
Welche Rolle spielt Körpersprache auf Bewerbungsfotos?
Ist Nachbearbeitung der Fotos sinnvoll?
Ist Makeup empfehlenswert und was gibt es sonst noch rund um das Shooting?
Was gibt es bei den Nutzungsrechten zu beachten?
Wie wirkt sich das AGG auf Bewerbungsfotos aus?
Was kostet Business- und Bewerbungsfotografie?
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