Was ist die richtige Kleidung für das Bewerbungsfoto?
Die einfachste Antwort darauf ist sicher: dasselbe, wie zum Vorstellungsgespräch. Das klingt trivial, wird aber immer wieder außer Acht gelassen. Der Arbeitgeber erwartet sicheres Auftreten in einem formalen Kontext. Hier ist klassisches Business-Outfit mit Sakko und bei Männern Krawatte nie verkehrt. Je nach Branche und Firmengröße kommt auch etwas anderes in Frage. Ein Art-Director kann auch mit schwarzem Rollkragenpullover eine gute Figur machen, ohne gegen Kleidungskonventionen zu verstoßen. Bei der Einladung zum Vorstellungsgespräch sollte man dann allerdings nicht auf den Punkt genau dasselbe tragen, wie auf dem Bild. Das kann dann den Eindruck erwecken, als hätte man nur die eine Garnitur.
Aus technischen Gründen sollte man feine Muster und starke Strukturen (Leinen, Pepita, Karo, Tweed) vermeiden - dies führt bei Darstellung der Bilder auf Monitoren manchmal zu Störmustern (Moirée). Für Aufnahmen in schwarz-weiß ist ausreichend Kontrast nötig - dunkles Sakko, helles, z.B. hellblaues Hemd. Ein weißes Hemd ist selbtverständlich auch möglich, führt aber zu sehr harten Kontrasten. Das ist dann vor allem für Bewerbungsfotos in schwarzweiß geeignet, bei denen hohe Kontraste ja erwünscht sind.
Bei Schmuck gilt: weniger ist mehr! Ohrringe und Ketten entfalten häufig eher ablenkende Wirkung auf dem Foto. Die sichtbare Uhr und Manschettenknöpfe bei Männern wirken wiederum betont geschäftlich und geben dem Bild den Touch des Managers. Ein besonderer Tipp für den Sommer: auch bei hohen Temperaturen mit langärmligem Hemd zum Shooting kommen! Als klassischer Chique gilt, wenn die Manschetten einen Zentimeter aus dem Sakkoärmel ragen und Ärmel ohne sichtbare Hemdmanschetten sehen eben nicht optimal aus.
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