Welche Formate sind für Bewerbungsfotos geeignet?
Rechts oben, Links oben oder auf einem eigenen Deckblatt? Paßbildformat oder doch lieber größer? Aufgedruckt oder aufgeklebt? ... und natürlich auf der Rückseite ordentlich mit wasserfestem Stift beschriftet! Noch immer befassen sich viele Ratgeber mit formalen Aspekten, die im Grunde genommen nicht viel zur Sache beitragen. Früher widmeten sich solche Ratgeber mit ähnlichem Eifer dem rechtwinklig exaktem Aufkleben der Briefmarke, ohne das Bewerbungen angeblich ungelesen in den Papierkorb wanderten.
Wesentlich in Bezug auf das Foto ist nach unserer Erfahrung, daß man sich für einen Stil entscheidet und daß das Bewerbungsfoto sich sinnvoll in diesen Rahmen einfügt. Bei einem eigenen Deckblatt, auf dem das Foto das tragende Element der Gestaltung ist, kann ein größeres Format gut zur Geltung kommen, ohne deshalb gleich übertrieben zu wirken. Generell wirken Fotos um so mehr auf den Betrachter, je größer sie sind. Seitenfüllende Ganzkörperdarstellungen als Hindergrunddruck wirken allerdings eher selbstverliebt als sachlich.
Wenn man es am Rand eines tabellarischen Lebenslaufs integrieren möchte - und etliche Personaler mögen Bewerbungen in kompaktem Format - ist irgendetwas zwischen Paßbild und Scheckkartengröße geeignet. Sehr kleine Bilder (Paßbildformat) können logischerweise keine große visuelle Wirkung entfalten und haben dann mehr dokumentarischen Charakter.
Wir empfehlen ein Vorgehen, bei dem das Bild zunächst für sich sprechen soll und erst der zweite Blick dem Text gilt. Das Foto muß hierfür natürlich entsprechende Qualität aufweisen, sonst erreicht man das Gegenteil des beabsichtigten Effektes. Gut geeignet erscheinen Formate ungefähr in Visitenkartengröße, etwa um 6x9 cm herum. Querformate, Anschnitte und Montagen mehrerer Bilder können ebenfalls gute Ergebnisse bringen. Experimentelle Varianten erfordern allerdings ein gutes Maß an grafischem Geschick oder man sichert sich gleich die entsprechende Unterstützung durch einen guten Coach bzw. Grafiker.
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