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Nahezu täglich erreichen uns Initiativbewerbungen um Ausbildungs-, Praktikums- und Assistentenstellen. So sehr es uns auch freut, wenn jemand unsere Arbeit so attraktiv findet, daß er oder sie bei uns arbeiten möchte: wir haben keine freien Stellen, die wir anbieten könnten. Daher:

Bitte senden Sie uns keine Initiativbewerbungen!

Die meisten unserer Aufträge finden außerhalb des Studios statt und es ist uns nicht möglich, zusätzliche Personen zum Einsatzort zu transportieren. Daneben ist unsere Tätigkeit mit extrem unregelmäßigen Arbeitszeiten verbunden und es verursacht für uns zu hohen Aufwand, weitere Personen in der Art einer Anstellung einzubinden. Was wir alleine nicht erledigen können, bearbeiten wir zusammen mit anderen Selbstständigen aus unserem Netzwerk befreundeter Fotografen, Visagistinnen, Grafiker usw.

Wir glauben, daß das Berufsbild des Fotografen oft überschätzt wird und daß vielfach unzutreffende Ansichten den Ausschlag geben, warum Menschen den Weg in die Berufsfotografie antreten wollen. Wer es trotzdem machen möchte, der sollte sich im Klaren darüber sein, daß er sich in ein Marktumfeld mit einem reichen Überangebot an Fotografen begibt, von denen es allerdings die meisten nicht schaffen, sich zu etablieren und irgendwann dem Beruf den Rücken zukehren. Aus dieser Konkurrenzsituation ergibt sich, daß am Markt viele Anbieter mit Preisen auftreten, auf denen man keine hauptberufliche Führung eines Unternehmens aufbauen kann. Sich hier zu behaupten ist extrem schwierig und unserer Meinung nach nur auf der Grundlage einer fundierten Ausbildung sinnvoll. Wir raten daher jedem/jeder an Fotografie als einer gestalterisch-künstlerischen Tätigkeit Interessierten, ein Studium an einer Fachhochschule für Gestaltung oder Akademie für Fotografie zu absolvieren.

Natürlich gibt es daneben auch andere, weniger künstlerisch anspruchsvolle Bereiche der Fotografie, in denen man auch Arbeit finden kann, z.B. als Schulfotograf oder Fachmann für Reprofotografie ... aber, ehrlich gesagt dürften diese Berufszweige doch in den wenigsten Fällen denjenigen als Ziel vor Augen stehen, die sich entscheiden, Fotografie zu ihrem Beruf zu machen. Wer sich dennoch sicher ist, bei den Berufsfotografen richtig aufgehoben zu sein, dem empfehlen wir die folgenden Seiten mit reichhaltigen Informationen zum Umfeld des Berufes und des Studiums:

www.berufsfotografen.com

http://www.fotografie-studium.de/

Flyer der Hochschule München (PDF)